Navigation überspringen

Marion-Samuel Preis

Die Stiftung fördert Institutionen und Personen, die sich gegen das Vergessen, Verdrängen und Relativieren der in der NS-Zeit begangenen Verbrechen wenden und die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Zeit voranbringen, sowie außerdem Projekte gegen Antisemitismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus in der Gegenwart.

2026

Susanne Siegert

Susanne Siegert ist Journalistin und Content Creatorin, die Gedenken neu denkt. In ihren Kurzvideos auf Instagram und TikTok konfrontiert sie die Social-Media- Community mit deutscher NS-Geschichte und erreicht mit ihrem Profil-Motto „was du in der Schule NICHT über Nazi-Verbrechen lernst“ Hunderttausende.

2025

Der Volksverpetzer

Marion Samuel war ein elfjähriges deutsch-jüdisches Mädchen, das 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde. Bei der Namensgebung des Preises stand Marions Name stellvertretend für die vielen unbekannten Kinder, die während der Shoah getötet wurden. Durch die Recherchen des Preisträgers von 2003, Götz Aly, und dessen Biografie „Eine von so vielen“ bekam Marion Samuel im Jahr 2004 ihr Gesicht und ihre Geschichte zurück.

Weitere Preisträger:innen